In den letzten 2 Wochen war ich auf der Insel Hiddensee. Glücklicherweise konnte ich wieder im Birkenhaus wohnen. Im letzten Sommer habe ich schon einmal diesen Bungalow bewohnt.
Diesmal waren eine kleine Gruppe mit 7 Studenten und unserem Betreuer Dr. Meyercordt, wir haben bei ihm ein Pflanzenökologisches Praktikum absolviert. Das wird, ganz nebenbei, mein letzter Schein im Studium, jetzt ist fast alles vorbei.
Da ist unser Uni-Boot die MS Bornhöft, im Hafen von Kloster. Wir waren einen Tag mit der Barkasse unterwegs, natürlich nicht zum Spaß – sondern zum Daten sammeln.
Auf dem Gelände des ökologischen Institutes haben wir dann ein paar Messstationen aufgebaut, gemessen haben wir unter anderem die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.
Mit den Glasröhrchen – wir nannten sie Evaporimeter und Transpirometer – kann man Vergleichsparameter zu Luftfeuchtig-keit erfassen, einfacher: Wie viel Wasser kann die Luft noch vertragen. Es war nicht so viel, das Wetter war, entgegen dem Anschein nicht besonders und das Wasser in der Luft meist tropfenförmig und vertikal beschleunigt.
Das Wetter im Boden war dagegen ziemlich konstant, wir haben die Temperatur und die Saugspannung gemessen.
Natürlich sind wir auch mal raus auf Exkursion gegangen und haben nicht nur die ganze Zeit auf dem Institutsgelände rumgelungert.
Wie es so war, haben wir auch dort gemessen und so die ganze Insel mit Sensoren bestückt.
Die Salzwiese haben wir natürlich nicht verschont, auch wenn der Eingriff auf dem Bild noch nicht erkennbar ist.
Zum Schluss noch ein ‘Blümchenfoto’, das ist die Stranddistel – eine Rote-Liste-Art, am besten sieht sie in ihrem natürlichen Lebensraum aus, obwohl sie gelegentlich auch Wohnzimmertische schmückt. Also, Bitte nicht pflücken!
Und jetzt sitze ich mit den ganzen Daten zu Hause und werden wohl die kommenden 2 Wochen auswerten und Protokoll schreiben.
PS: Man kann sich auch als Besucher für ein paar Tage auf der Biologischen Station aufhalten, die Chancen einen Schlafplatz zu bekommen sind, glaube ich zumindest, zur Zeit ziemlich günstig.

Ich war vor knapp vier Wochen kurz auf Hiddensee und habe Christian Ströbele gesehen. Ansonsten n Haufen Touristen und das war irgendwie wie das Sylt der Ostsee. Zum Kotzen, wenn man hört, was die Eltern noch schönes zu berichten haben.
Ich werde versuchen, mir nochmal irgendwann eine Uni-Unterbringung zu besorgen.