Archiv für August, 2010

Display-Bug

Die Protokolle müssen warten, da es ein kleiner Bug irgendwie geschafft hat in mein Display zu kriechen (und ich meine richtig rein).

Erst dachte ich das ist ein komischer Witz, als da ein paar Pixel hin und her liefen und sobald ich drauf drückte war es vorbei. Wegwischen war nicht möglich, so musste der TFT-Monitor auseinander gebaut werden. Leider gibt es nur wenig hilfreiche Bermerkungen in den Foren, so wie etwa: ‘Ich würde ihn zum Computerspezialisten meines Vertrauens bringen, da man selbst so viel Schaden anrichten kann’ oder bei den heutigen Preisen ‘Kauf dir doch einen Neuen’. Naja, da ich nicht wirklich denke, dass der Computerspezialist meines Vertrauens je die Bauanleitung für meinen, in China von minderjährigen Computerspezialisten am Fließ-band zusammengebauten Monitor in die Finger bekommt, habe ich es einfach selbst versucht.

Als erstes braucht man natürlich das richtige Werkzeug. Dann sollte auch klar sein, danach gibt es keine Garantie mehr und ein paar Kratzer sind immer drin. Wichtig ist, das man sie auch an der richtigen Stelle macht. Die Idee mit dem Löffel hat sich vorzüglich bewährt, für die Kratzer war es leider etwas zu spät.

Es empfielt sich natürlich auf die getrennten Kabel-verbindungen achten und alles genau dokumentieren, nachher soll ja auch alles wieder richtig zusammenbaut werden.

Ein bisschen Fingerspitzen-gefühl ist immer notwendig, sobald man sich an die Kleinteile wagt.

Und dann lag es endlich vor mir. Wenn der Raum relativ frei von frisch aufgewirbeltem Staub ist kann man endlich mal reinsehen.

In dem kleinen roten Kreis ist er, der Bug. Ich habe ihn einfach hinweggefegt, mit einem Tuch und jetzt kann ich endlich wieder klar-sehen.

2 Wochen Hiddensee

In den letzten 2 Wochen war ich auf der Insel Hiddensee. Glücklicherweise konnte ich wieder im Birkenhaus wohnen. Im letzten Sommer habe ich schon einmal diesen Bungalow bewohnt.

Diesmal waren eine kleine Gruppe mit 7 Studenten und unserem Betreuer Dr. Meyercordt, wir haben bei ihm ein Pflanzenökologisches Praktikum absolviert. Das wird, ganz nebenbei, mein letzter Schein im Studium, jetzt ist fast alles vorbei.

Forschungsbarkasse der Uni Greifswald

Da ist unser Uni-Boot die MS Bornhöft, im Hafen von Kloster. Wir waren einen Tag mit der Barkasse unterwegs, natürlich nicht zum Spaß – sondern zum Daten sammeln.

Auf dem Gelände des ökologischen Institutes haben wir dann ein paar Messstationen aufgebaut, gemessen haben wir unter anderem die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.

Mit den Glasröhrchen – wir nannten sie Evaporimeter und Transpirometer – kann man Vergleichsparameter zu Luftfeuchtig-keit erfassen, einfacher: Wie viel Wasser kann die Luft noch vertragen. Es war nicht so viel, das Wetter war, entgegen dem Anschein nicht besonders und das Wasser in der Luft meist tropfenförmig und vertikal beschleunigt.

das Wetter im Boden

Das Wetter im Boden war dagegen ziemlich konstant, wir haben die Temperatur und die Saugspannung gemessen.

Natürlich sind wir auch mal raus auf Exkursion gegangen und haben nicht nur die ganze Zeit auf dem Institutsgelände rumgelungert.

Wie es so war, haben wir auch dort gemessen und so die ganze Insel mit Sensoren bestückt.

Die Salzwiese haben wir natürlich nicht verschont, auch wenn der Eingriff auf dem Bild noch nicht erkennbar ist.

Eryngium maritimum

Zum Schluss noch ein ‘Blümchenfoto’, das ist die Stranddistel – eine Rote-Liste-Art, am besten sieht sie in ihrem natürlichen Lebensraum aus, obwohl sie gelegentlich auch Wohnzimmertische schmückt. Also, Bitte nicht pflücken!

Und jetzt sitze ich mit den ganzen Daten zu Hause und werden wohl die kommenden 2 Wochen auswerten und Protokoll schreiben.

PS: Man kann sich auch als Besucher für ein paar Tage auf der Biologischen Station aufhalten, die Chancen einen Schlafplatz zu bekommen sind, glaube ich zumindest, zur Zeit ziemlich günstig.

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